21Jun 2019-08Sep 2019
08:30 - 20:00

Vindonissa-Professur
Universitätsbibliothek Basel, Schönbeinstrasse 18-20, 4056 Basel

Ausstellung / Vernissage / AW

QVO MODO FACTVM EST? - Römisches Handwerk im archäologischen Experiment

Ausstellung in der Universitätsbibliothek Basel

Flyer Seite 1

Vernissage: Donnerstag 20. Juni, 18.00 Uhr
Begrüssung: Christoph Schneider, lic. phil., Fachreferent für Altertumswissenschaften an der Universitätsbibliothek Basel
Einführung: Prof. Dr. Peter-A. Schwarz, Inhaber Vindonissa-Professur am Departement Altertumswissenschaften
«Dr. h.c. Alfred Mutz: Ein Brückenbauer zwischen Technik und Archäologie»: 
Dr. Jürg Ewald, Mitglied des Stiftungsrats der Dr. h.c. Alfred Mutz Stiftung für alte, insbesondere antike Technologie und Technikgeschichte
Anschliessend Apéro

Themenabend: Mittwoch 26. Juni, 18.00 Uhr 

Erläuterungen zum Ausstellungsprojekt durch Christoph Schneider und Peter-A. Schwarz; Rundgang mit den beteiligten Studierenden.

"QVO MODO FACTVM EST?" - Probieren geht über Studieren!
Treffpunkt: jeweils 18:00 Uhr im Ausstellungsraum  
• Mittwoch 10. Juli: Florian Setz & Simon Friz 
 Mittwoch 24. Juli: Livia Hailer & Simon Friz 
• Mittwoch 07. August: Aaron Gwerder & Simon Friz 
• Mittwoch 14. August: Jessica Arber & Simon Friz 
• Mittwoch 21. August: Debora Brunner & Simon Friz 
• Mittwoch 28. August: Raphael Berger & Simon Friz 

Finissage mit Präsentation der Begleitpublikation: Freitag 6. September, 18:00 Uhr im Ausstellungsraum 

Weitere Führungen für Gruppen und Institutionen auf Anfrage: vindonissa@unibas.ch oder Tel. +41 61 207 30 63

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Die römischen Handwerker haben eine Fülle von Alltags­gegenständen hinterlassen, die von ihrem technischen und künstlerischen Knowhow zeugen. Leider ist aber nach wie vor nur wenig über das Vorgehen bei der Herstellung dieser Objekte bekannt. Diese Wissenslücken bewogen den Basler Gewerbeschullehrer Alfred Mutz (1903 - 1990), sich intensiv mit dem "QVO MODO FACTVM EST?", also mit der Rekonstruktion der Herstellungsschritte, zu beschäftigen. 

Ausgangspunkt bildeten die Bearbeitungsspuren an römischen Alltagsgegenständen. Diese ermöglichten ihm nicht nur Rückschlüsse auf die verwendeten Werkzeuge und den Herstellungsprozess, sondern auch die Rekonstruktion einer antiken Drehbank. Im Jahr 1972 erhielt A. Mutz für seine Verdienste als "Brückenbauer zwischen Archäologie und Technik" von der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Basel die Ehrendoktorwürde; einige Jahre später überliess er der Universitätsbibliothek Basel seinen wissenschaftlichen Nachlass mitsamt der umfangreichen Fachbibliothek. 

Die Ausstellung präsentiert Unterlagen aus dem Nachlass von A. Mutz, von ihm hergestellte Repliken von römischen Alltagsgegenständen sowie zahlreiche Originalfunde aus Augusta Raurica, Vindonissa und anderen römischen Siedlungen. Die aus Speckstein, Knochen, Holz, Silber, Eisen und Bronze hergestellten Objekte vermitteln einen anschaulichen Einblick in die antike Technologie und Technikgeschichte. Im Rahmen des Begleitprogramms gilt zudem "Probieren geht über Studieren!". Die beteiligten Archäologie-Studierenden helfen den Besucherinnen und Besuchern bei der Arbeit an einer rekonstruierten antiken Drehbank.


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